Instrumental-Unterricht

28.11.2009 14:48

Jugendmusikschule und Grundschule in Oßweil kooperieren

Im großen Rund sitzen die Mei­nen Schüler im Musiksaal der Grundschule und nehmen be­gierig auf, was Bettina Winkl­maier-Mauk und Birgitta Stümpfle ihnen vormachen. Halbe und Viertelnoten werden geklatscht, mit Hilfe eines Sprüchleins von der Schwebe-bahn wird die korrekte Handhal­tung an den Griffbrettern einge­übt. Zwischendurch werden im­mer wieder Meine Melodien angestimmt. Birgitta Stümpfle, Musiklehrerin an der Schule, spielt mit. Bettina Winklmaier‑Mauk; Lehrkraft an der Jugendmusikschule Ludwigsburg (JMS), läuft langsam die Runde ab und korrigiert behutsam die Haltungen. "Ohne den Idealismus der beiden Lehrerinnen wäre das Projekt nicht machbar", sagen Rektorin Sigrid Hornberger und JMS-Leiter Hans-Dieter Karsch. Gründlich haben die jungen Lehrerinnen das in der städti­schen Schullandschaft einmali­ge, von der JMS angestoßene Projekt vorbereitet. Weiterhin besprechen sie jede Woche au­ßerhalb ihrer Arbeitszeit den ge­meinsamen Unterricht und stel­len selbst das Material zusam­men.

Geldspende für Instrumente

Ein reguläres Lehrwerk für solch junge Streicherklassen gibt es nämlich nicht, sagt Hans-Die­ter Karsch. Dennoch überzeugt ihn das vom ungarisch-amerika­nischen Musikprofessor Paul Rolland inspirierte Klassenmusi­zieren. Es schaffe Freude, förde­re die Sozialkompetenz und las-se Schwächen wie das Aufmerk­samkeitsdefizit in den Hinter­unind treten. Die beiden Lehrerinnen freuen sich zudem, dass auch ausländische Kinder auf dem Weg über die Schule dazu kommen, ein Instrument zu spielen. Auch Hornberger und Karsch sehen diesen Vorteil. Das sei ein sehr komfortabler Weg, niemand müsse extzra zur Jugendmusikschule...

Anmerkung der Redaktion: Die Instrumente wraen seinerseits vom Rotaryclub Ludwigsburg-Backnang gespendet worden.

 

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